Südafrika haben wir sehr genossen. Nachdem wir in Namibia fast einen Monat nur Sand und karge Steppenlandschaft gesehen haben, war das frühlingshafte und grüne Nachbarland eine wahre Wohltat für uns!
Das Wetter im Norden des Landes war noch recht frostig, so dass wir zügig in den Süden weitergefahren sind. Dort machten wir als erstes in Stellenbosch Halt und waren von der Umgebung hin und weg
Unsere erste Weinprobe ließ nicht lange auf sich warten. Bei strahlendem Sonnenschein versuchten wir die ausführlichen Beschreibungen der verschiedenen Weine nachzuvollziehen und hatten unsere Freude an den Nuancen von blumig fruchtig bis rauchig herb
Das war vollkommen anders als das, was wir bislang in Afrika erlebt haben.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Hermanus. Das ist eine kleine beschauliche Stadt, die dennoch weltweit bekannt ist – zumindest bei Walbeobachtern
Diese gigantischen Tiere kann man dort sehr gut vom Land aus beobachten und da der Frühling als die beste Zeit gilt um das zu tun, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Bei starkem Wind und Sonnenschein verbrachten wir einen Tag mit der Walbeobachtung und waren jedes Mal aufs Neue fasziniert wenn einer der 15 Tonnen schweren „Südkaper“ aus dem Wasser sprang oder seine Schwanzflosse aufs Wasser platschen ließ.
Es ging weiter zum südlichsten Punkt des Kontinents, zum Kap Aagulhus an dem der Indische und der Atlantische Ozean zusammentreffen. Hier haben wir uns den Wind um die Nase wehen lassen und dem Gedanken ans Ende unserer Reise nachgehangen.
Aber noch waren wir in Südafrika und so ging es die letzte Woche weiter die Garden Route entlang. Vor allem bei Buffalo Bay genossen wir noch einmal Meer und Ruhe bevor wir zurück nach Stellenbosch fuhren. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Straussenfarm Halt gemacht und viel Interessantes über die großen Vögel erfahren. Am Ende konnten wir sogar auf einem Strauss reiten, was gar nicht so wackelig dafür aber recht schnell war. In Stellenbosch angekommen, haben wir es uns noch mit zwei weiteren Weinverkostungen gut gehen lassen – davon konnten wir nicht genug bekommen
Dann wurde es Zeit für Kapstadt. Zuerst sind wir gemeinsam zum Kap der Guten Hoffnung gefahren, um unsere Reise „zu Dritt“ standesgemäß zu beenden. Anschließend haben wir Bernie in Kapstadt in einen Container gesteckt und hoffen er kommt per Schiff Anfang Oktober gut in Deutschland an.
Die letzten Tage haben wir uns dann zu zweit noch ein wenig das schöne Kapstadt angesehen, die Aussicht vom Tafelberg bestaunt und Robben Island besichtigt. Für uns ging’s mit dem Flieger zurück und mittlerweile sind wir gut in der Heimat gelandet.
Nun liegen 304 Tage reisen, 35.600 km mit unserem treuen Bernie, einige Plattfüsse und 20 Länder hinter uns. Zu viel um ein vollumfängliches und gleichzeitig knackiges Resumée niederzupinseln. Wir fanden’s wunderbar und würden es jederzeit wieder so machen. Am meisten haben uns die herzlichen Menschen unterwegs beeindruckt – in den arabischen Ländern mit großzügiger Gastfreundschaft und in Afrika mit ihrer ansteckenden Fröhlichkeit.
So, das wars von uns – mehr Einträge dann beim nächsten Mal





































































































































